ÄGWL organisiert Palliativmedizinischen Konsiliardienst (PKD) 29.06.2009

eingestellt von Webmaster

"Die Praxis hat in der Vergangenheit gezeigt, dass die hohen Anforderungen bzgl. Dokumentation und Kommunikationsverpflichtung sowie die Organisation einer 24stündigen Dienstbereitschaft  nicht von den teilnehmenden Ärzten allein geleistet werden können", äußerte Dr.med. Hans-Heiner Decker, Vorstand der ÄGWL, gegenüber der Presse und ergänzte: „ Hohe bürokratische Anforderungen in der Palliativversorgung erschweren die tägliche Arbeit und befördern so nicht die gewünschte  Einschreibung von Palliativpatienten. Hier eröffnet die ÄGWL ein passgenaues Dienstleistungsangebot, welches sterbenskranken Patienten und teilnehmenden Ärzten zu gleichen Teilen zu gute kommt “

Dieses umfasst die Organisation einer kontinuierlichen Qualitätszirkelarbeit zwischen weitergebildeten Palliativmedizinern und koordinierenden Haus- und Fachärzten sowie den Aufbau eines Dokumentations-  und Kommunikationsstandards zwischen den beteiligten Ärzten untereinander. Zentrales Element hierbei wird die Nutzung  des KV-Safe-Netzes sein, über den sämtliche (schützenswerte) Sozialdaten und Anamnesen der eingeschriebenen Patienten sicher geleitet werden können. Ziel ist es dabei, die konsiliarisch eingeschalteten Palliativmediziner jederzeit in die Lage zu versetzen, raschen  Zugriff auf einen aktualisierten  Datenbestand der betreuten Palliativpatienten zu erhalten.

Dieses – zunächst in der umschriebenen ländlichen Region – aufgebaute Pilotprojekt soll später als Dienstleistungsangebot auch anderen Palliativnetzen in Stadt und Land zur Verfügung gestellt werden. Mit diesem Projekt flankiert die ÄGWL die für Westfalen-Lippe geltende Vertragsvereinbarung, die kürzlich zwischen Krankenkassen und der Kassenärztlichen Vereinigung geschlossen wurde.

 

 

 

 

 


Seiten Anfang