Orthopäden formieren sich in der Genossenschaft 15.01.2009

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Die RLV beschere den Orthopäden Nordrheins herbe Umsatzeinbußen von durchschnittlich fast 30 Prozent landesweit. Gewinner gebe es kaum, sagte orthonet-NRW-Vorstand Egbert Finck heute. Er spricht gar von einem „politisch induzierten Vernichtungsfeldzug gegen die freien Facharztpraxen Nordrheins“. Bei dem Treffen sei eine Forderungsliste erstellt und ein Rettungsplan bis hin zur Einstellung der Kassenmedizin beschlossen worden.

„Willkürlich festgesetzte“ 30,11 Euro seien für eine dreimonatige Facharztbehandlung „ein Hohn, eine Demütigung, ein Werkzeug der eiskalten Enteignung der Ärzteschaft“, empört sich Finck. Die Ärzteschaft fordere seit Jahren ein "kostensparendes, transparentes, ehrliches, gerechtes und solidarisches Gesundheits- und Vergütungssystem", wie es zum Beispiel in Frankreich seit Jahrzehnten praktiziert würde. Nun sei die Zeit gekommen, dieses durchzusetzen.

Auch die anderen Fachgruppen des Landes seien aufgerufen, sich dem Rettungsplan anzuschließen, betont Finck – denn die Lage sei nicht nur in der Orthopädenschaft  katastrophal. Die Gespräche zwischen den Vertretern der orthonet-NRW  und den anderen Fachgruppen würden daher zeitnah fortgesetzt.


 


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